Vedische Astrologie & Jyotish Beratung
Norbert Jonas

Astrologie und Vedische Astrologie - Jyotish

Das Grundprinzip der Astrologie

Die Astrologie basiert auf der Erkenntnis, dass
die planetarische Konstellation zum Zeitpunkt der Geburt
wesentliche Informationen über einen Menschen widerspiegelt.

"Wie im Großen - so im Kleinen"
"Wie im Inneren - so im Äußeren"

Der Zweck der Vedischen Astrologie

Der Zweck der Astrologie sollte vorbeugungsorientiert sein.

Die Astrologie sollte mit dem Wissen verbunden sein,
wie man eine ausgeglichene, reibungslose Entwicklung des Lebens
unterstützen und wiederherstellen kann.

Es geht darum, bestehende und zukünftige Probleme,
Krankheiten oder Gefahren zu erkennen und auszugleichen.

Hierbei spielt das Wissen und die Wahrnehmungsfähigkeit
des Astrologen eine entscheidende Rolle.

Die ausgleichenden Maßnahmen umfassen wirkungsvolle Einflüsse,
die unser Leben betreffen - insbesondere:
Edelsteine, Meditation, Yoga,
Ayurveda, Yagyas und Architektur.

Ein weltweites Kulturgut

In allen Kulturen und zu allen Zeiten war das
Wissen um die Astrologie mehr oder weniger lebendig.

Das sehen wir z.B. an der Bezeichnung der Wochentage
in den verschiedenen Sprachen. Diese wurden fast überall nach
den Planeten benannt. Selbst in der deutschen Sprache haben die Wochentage
ihren Ursprung in den entsprechenden Planetennamen.
Im Französischen finden wir Mond, Mars, Merkur,
Jupiter und Venus in den Wochentagen wieder.
Und in Indien werden alle 7 Wochentage exakt
nach den Planetennamen genannt.

Es geht in der Astrologie demnach um mehr, als nur
um Sternzeichen, wie Widder, Stier, Zwilling usw., sondern
auch um Planeten und deren Konstellationen.

Westliche Astrologie

Die Astronomen sagen, dass sich die Position der Sternzeichen
in den letzten 2000 Jahren um ca. 24° verschoben hat und
die westliche Astrologie dies nicht berücksichtigt!

Demnach wären ca. 80% der Aussagen bezüglich der
Sternzeichen falsch. Es ist deshalb nicht verwunderlich,
dass die Astrologie als Wissenschaft momentan
nicht überall Anerkennung findet.

Aber wie schon erwähnt geht es um mehr,
als nur um die Sternzeichen. Sowohl in der Indischen als auch
in der Westlichen Astrologie wird bei den Fachleuten
ein detailliertes Geburtshoroskop berechnet.

Es zeigt das Sternzeichen als so genannten "Aszendenten" an,
welches zum Zeitpunkt der Geburt am östlichen Horizont zu sehen ist.
Außerdem wird die exakte Position aller in Betracht gezogenen
Planeten berechnet und in einem Schaubild in Bezug
zu den 12 Sternzeichen dargestellt.

Entsprechungen im Geburtshoroskop

Jedem Planeten werden bestimmte Entsprechungen zugeordnet; z.B.:
Selbstvertrauen, Magen, Vater usw. entsprechen der Sonne;
Emotionen, Herz, Mutter, usw. entsprechen dem Mond...

Die Sternzeichen stehen in Beziehung zu den Planeten,
wie Krebs und Mond, oder Löwe und Sonne.

Die 12 zugrunde liegenden Teilbereiche werden "Häuser" genannt,
die jeweils wieder mehrere Entsprechung haben; z.B.
Beruf, Knie, Vater usw. entsprechen dem 10. Haus;
Auslandsaufenthalte, Geschlechtsorgane, Ehepartner, usw.
entsprechen dem 7. Haus...

Unter anderem werden die Positionen der Planeten
in den Sternzeichen, in den Häusern und in Bezug zueinander
interpretiert. Es ist kaum vorstellbar, wie viele Informationen
in diesem nur kurz skizzierten Schaubild enthalten sind.

Doch damit ist dann noch lange nicht Schluss.
Ein Leben hat mit der Geburt gerade erst angefangen...

Betrachtung der Zukunft

Um zukünftige Einflüsse zu erkennen,
betrachtet man die fortlaufenden Bewegungen
der Planeten im Bezug zum Geburtshoroskop.

Diese Aspekte werden "Transite" genannt.
Da sie genauso berechnet werden, wie die Position
der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt, stimmen zumindest
die Daten der Transite 100-prozentig. Damit ergeben sich je nach
Wissen, Erfahrung und Wahrnehmungsfähigkeit des Astrologen mehr
oder weniger exakte Voraussagen über die zukünftigen Einflüsse
in den verschiedenen Bereichen und Abschnitten des Lebens.

Indische Astrologie

In der Indischen Astrologie wird die Verschiebung
der Sternzeichen mit berechnet. Man zieht die den Wochentagen
entsprechenden 7 Planeten, sowie "Rahu" und "Ketu" -
die so genannten "Mondknoten" - in Betracht.

Außer den Transiten gibt es in der Indischen Astrologie
das so genannte "Dashasystem", welches zukünftige Einflüsse
nach der Geburt weiter erkennen lässt.

Zusätzlich werden aus dem Geburtshoroskop
15 komplette Darstellungen der Planeten in den Häuserrahmen
erstellt. Sie erlauben eine erneute, vollständig differenzierte
Betrachtung der wichtigsten Lebensbereiche
und angehörigen Personen.

Hier erahnen wir die enorme Komplexität
der Wissenschaft der Astrologie. Wir erahnen jedoch auch, dass der
menschliche Verstand allein, beim Versuch diese Zusammenhänge
zu durchschauen, an seine Grenzen stoßen kann.

Vedische Astrologie - Jyotish

Die Indische Astrologie wird auch Vedische Astrologie genannt.
"Ved" bedeutet Wissen oder Erkenntnis.

In Sanskrit wird Astrologie als "Jyotish" bezeichnet,
was soviel wie "Licht des Lebens" bedeutet.

Dies beinhaltet die Verbindung zum Ursprung des Lebens,
welcher allgegenwärtig und allwissend ist.

Je mehr wir bzw. die Astrologen mit diesem
Ursprung des Lebens in Verbindung stehen, desto mehr können wir
die Zusammenhänge des Lebens erkennen und beeinflussen.

Wir betreten hier erneut einen fast unendlichen Bereich,
der mit der "Diagnose" ganz eng verbunden ist:

"Die Heilung"

Die gesamte Astrologie wäre nutzlos ohne das Wissen,
wie man Probleme, Krankheiten oder Gefahren vorbeugt und heilt.
Alles was generell oder spezifisch ausgleicht kann hierzu in Betracht
gezogen werden wie z.B.: Meditation, Edelsteine, Yoga, Heilkräuter,
Ernährung, Architektur, Aromatherapie, Klangtherapie
...

Es heißt, dass die Schöpfung aus dem "Urklang"
- aus dem "Wort Gottes" - entstanden ist.
Somit spielt das Wissen um diese Urklänge
beim Ausgleichen von Unausgewogenheiten
eine wesentliche Rolle.

Im Jyotish ist es Tradition diese "Urklänge" zu nutzen,
um im Zusammenhang mit den Erkenntnissen aus dem Horoskop,
vorbeugend auf Gesundheit und andere
voraussehbare Einflüsse wirken zu können.
Diese spezifischen "Vedischen Rezitationen" der Urklänge
werden in den so genannten "Yagyas" angewendet, die
der Menschheit heutzutage mehr denn je zur Verfügung stehen.

Zusammenfassung

Abschließend kann man sagen,
dass uns vor allem die Vedische Astrologie
mehr nutzen kann, als man beim ersten Anblick vermutet.

Nach dem Motto "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!",
bietet uns Jyotish ein präzises Instrument zur Diagnose,
um daraufhin gezielt Mittel anzuwenden, vorbeugend oder
ausgleichend tätig zu werden.

Man könnte sagen, dass Jyotish
"All-umfassend"
ist.

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