Vedische Astrologie & Jyotish Beratung
Norbert Jonas

Jyotish, Vedische Astrologie - Tiefgründig

Leben drückt sich aus und erfährt sich durch die Seele,
den Geist und den Körper aller Lebewesen:

LEBEN
BRAHM
SEELE
ATMA
GEIST
VED
KÖRPER
SHARIR
Das Licht Gottes
Purusha
Rishi
Karana Sharir
Der Wille Gottes
Paraprakriti
Devata
Sukshma Sharir
Der Körper Gottes
Prakriti
Chandas
Sthula Sharir

Rig Ved - das Wissen von Rig,
das Wissen von unendlicher Dynamik und ewiger Stille,
ist das vollständige Wissen über das Leben in Samenform.
Maharishi nennt Rig Ved gerne "Die Blaupause der Schöpfung"
oder "Die Konstitution des Universums".

Die Beziehung von Rig Ved zu Jyotish
findet man in den ersten neun Worten
des ersten Mandalas des Rig Ved.

Das erste Mandala des Rig Ved drückt die unmanifesten Impulse
des Naturgesetzes aus, welche auch Paraprakriti genannt werden.

Die Navagrahas von Jyotish,
die "neun Planeten", die in der Vedischen Astrologie in Betracht gezogen werden,
entsprechen dem Zustand der Entwicklung und dem Grad der
Ausgewogenheit unserer inneren Natur - Paraprakriti -
und deren manifestierten Entsprechungen.
Die Jyotish-Karte - das Horoskop -
spiegelt diese innere Entwicklung und deren Entsprechungen wider.

Die manifestierten Entsprechungen unserer inneren Natur sind zum
Beispiel unser Körper, unsere Verwandten, unser Haus, unsere Stadt,
unser Land, unsere Welt, usw.

Der wesentliche Zweck von Jyotish besteht darin,
den Grad der Ausgewogenheit unserer inneren Natur wahrzunehmen
und die notwendigen Maßnahmen zu empfehlen,
um Ausgewogenheit wieder herzustellen
und aufrecht zu erhalten.

Außerdem sollte ein Jyotish-Gelehrter uns über den Zustand der Entwicklung
der verschiedenen Aspekte unserer inneren Natur aufklären
und uns Empfehlungen geben, wie wir unser Leben stets
in eine evolutionäre Richtung lenken können.


Navagrahas in Beziehung zu den verschiedenen Aspekten unserer
inneren Natur und einige manifestierte Entsprechungen:


Navagraha Eigenschaft Hauptsitz Devata Verwandte
Surya
Sonne
sich selbst nährend Solar Plexus Raama Vater
Chandra
Mond
andere nährend Herz-Bereich Krishna Mutter
Mangal
Mars
Negativität verneinend Scheitel-Bereich Subramanya Ehemann
Shukra
Venus
Positivität bejahend Bereich unterhalb des Nabels Lakshmi Ehefrau
Guru
Jupiter
unbekümmert Stirn-Bereich Sarasvati Kinder
Shani
Saturn
sich kümmern Halsgruben-Bereich Shiva Geschwister
Rahu aufsteigender Mondknoten nach außen gerichtet Bereich unterhalb der Geschlechtsteile Durga
Ketu absteigender Mondknoten nach innen gerichtet Bereich der Geschlechtsteile Ganappati
Budh
Merkur
ausgleichend Nabel-Bereich Vishnu Freunde

Navagraha Körperteil Himmelsrichtung Räume in Wohnhäusern
Surya/Sonne Magen, Galle Süd-Osten Küche
Chandra/Mond Herz, Lungen Nord-Westen Gästezimmer
Mangal/Mars Gehirn, Geschlechtsteile Süden Esszimmer
Shukra/Venus Sexualorgane, Nieren Norden Schlafzimmer, Raum Tochter
Guru/Jupiter Ohren, Leber, Fettgewebe Osten Eingang, Raum Sohn
Shani/Saturn Bronchien, Knie Westen Wohnzimmer
Rahu Süd-Westen Hauptbadezimmer
Ketu Nord-Osten Meditationszimmer
Budh/Merkur Gedärme, Haut, Nerven Zentrum Mittelbereich


Die verschiedenen Zustände in der Entwicklung
der verschiedenen Bereiche unserer inneren Natur:

1) Schlafend = Tamas Prädominant (TP) = Fremden Impulsen hingegeben
2) Träumend = Rajas Prädominant (RP) = Egoistischen Impulsen hingegeben
3) Wachend = Sattva Prädominant (SP) = Natürlichen Impulsen hingegeben
4) Hellwach = Para Prädominant (PP) = SELBST-bezogen

Bevor man Kosmisches Bewusstsein erreicht,
haben sich alle Bereiche unserer inneren Natur in den Zustand
der Sattva-Prädominanten-Funktionsweise entwickelt.
Das Leben wird hauptsächlich im Einklang mit
allen Naturgesetzen gelebt - im Willen Gottes.

Wenn alle Eindrücke gelöst sind, entsteht die Erinnerung des Selbstes - des Lichtes Gottes.
Die Seele ist frei: "Jivan Mukti" - Kosmisches Bewusstsein - ist erreicht.
In diesem Zustand sind die Seele, der Guru-Wert und der Budh-Wert auf
der Ebene der Para-Prädominanten-Funktionsweise etabliert.

Im Gottesbewusstsein ist der Chandra-Wert auch auf der Ebene
der Para-Prädominanten-Funktionsweise etabliert.

Im Einheitsbewusstsein sind alle anderen Bereiche
unserer inneren Natur auch auf der Ebene
der Para-Prädominanten-Funktionsweise etabliert.

Kosmisches Bewusstsein erkennt man daran, dass unendliche Wachheit
Schlafen, Träumen und Wachen dauerhaft beobachtet.

Gottesbewusstsein erkennt man daran,
dass die Wahrnehmung himmlisch ist.

Einheitsbewusstsein erkennt man daran,
dass alle Erfahrungen von Dualität enden.

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